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Wer wir sind

FOPA, die feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, ist ein bundesweites Netzwerk von Fachfrauen.
FOPA Dortmund, eingetragener Verein, wurde am 25. 11. 1985 gegründet. Die Initiative ging von Studentinnen und Absolventinnen am Fachbereich Raumplanung der Universität Dortmund aus, die sich zunächst FOPA e. V. Berlin angeschlossen hatten, dann aber unabhängig arbeiteten. Heute gibt es weitere FOPA-Vereine in Bremen, Kassel, Hamburg und Rhein-Main (Frankfurt). FOPA Dortmund ist Knotenpunkt für vielfältige Informationen über Aktivitäten bundes- und europaweit agierender Planerinnen und Architektinnen, die sich mit innovativen, am Alltag von Frauen orientierten Projekten beschäftigen.

Frauen

Die Gründerfrauen 1985

Unsere Ziele

FOPA, die feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, arbeitet kontinuierlich an der Umsetzung der seit Jahren an Stadtplanung und Wohnungsbau gestellten Anforderung, die spezifische Lebenssituation von Frauen in der Planung zu berücksichtigen. Das bedeutet zum einen, Planung an einem Lebensalltag zu messen, der von der Zuständigkeit für Familie, Beruf und Reproduktionsarbeit ausgeht und zum anderen, den unterschiedlichen Lebensentwürfen von Frauen planerisch Raum zu geben.

Dabei geht es auch darum, die bestehenden Geschlechterkategorien und damit verbundene Zuschreibungen und Zuweisungen zu hinterfragen, um langfristig eine Umverteilung von Zuständigkeiten zu erreichen.

Unsere Arbeit

FOPA, die feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, hat in Dortmund in den Jahren ihres Bestehens eine Vielfalt an Aktivitäten und Projekten (mit-) initiiert und bearbeitet.

Das Spektrum reicht von

  • Forschungen zur "Zukunft der Arbeit und nachhaltigem regionalen Wirtschaften in der Region Dessau, Bitterfeld, Wittenberg", zu "Sicherheit im Öffentlichen Raum" und "Innovativen Wohnformen für Alleinerziehende"
  • Untersuchung über Berufsituationen von Planerinnen und Architekten in NRW
  • Gutachten zu "Frauengerechter Nahverkehrsplanung", zu konkreten Bauleitplanungen und städtebaulichen Wettbewerben
  • Stadtteilprojekten, wie die Beteiligung von Frauen an der Rahmenplanung in Hagen-Vorhalle
  • Konzepten der Wanderausstellungen "Frauen in der Stadt", "Frauen Planen Bauen" im Rahmen der IBA-Emscherpark oder zur "Wohnungslosigkeit von Frauen"
  • dem Dortmunder FrauenStadtBuch ­ "Wir blättern die Frauenseiten Dortmunds auf" sowie
  • zahlreichen Vorträgen und Workshops auch im Zusammenhang mit Lokale Agenda.

FOPA, die feministische Organisation von Planerinnen und Architektinnen, hat außerdem das Präsenzarchiv "Frauen Planen Bauen Wohnen" aufgebaut - das einzige Archiv seiner Art im deutschsprachigen Raum. Den Sammelschwerpunkt bilden Veröffentlichungen und Graue Literatur aus den Bereichen Stadt- und Verkehrsplanung, darunter besonders "Mobilität von Frauen" und "Sicherheit im öffentlichen Raum" und Wohnungsbau, insbesondere "Frauenwohnprojekte".

Das Archiv ist an der Universit�t Dortmund während der normalen Büro-Öffnungszeiten nach telefonischer Voranmeldung zugänglich. Die Dokumente können eingesehen und gegen Gebühr fotokopiert werden.

FOPA e.V. , c/o Prof. Dr. Ruth Becker, FG Frauenforschung und Wohnungswesen, Fakultät Raumplanung, Universität Dortmund, 44221 Dortmund, Tel: 0231 - 755-5430,
Email:
buero@fopa-dortmund.de

 

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